Anabel Galster

Anabel Galster

Anabel ist Mutter, Geburtspsychologin, Therapeutin und Autorin. Ihre Arbeit dreht sich um die sensiblen Phasen von Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit und um die tiefen Spuren, die diese Erfahrungen im Leben eines Menschen hinterlassen.

Stillen: Von Freude und Trauer

Seit dem Bindungskongress war es überaus ruhig um uns geworden. Das lag jedoch nicht daran, dass wir die Füße hochgelegt haben, sondern so viele Dinge anlagen, die unsere Aufmerksamkeit gebraucht haben. Der Kongress war eine schöne und zugleich herausfordernde Erfahrung. Eine Veranstaltung für so viele Menschen zu organisieren… da…

Zwischen Himmel und Erde: Geburt und Tod

Der Tod ist in unserer heutigen Gesellschaft etwas sehr Schreck-behaftetes, ein Tabuthema. Und wie es mit den meisten Tabuthemen ist, macht ihre Ausblendung nur noch mehr Verunsicherung und Angst, als wenn man über sie sprechen würde. Darum sprechen wir heute darüber.

Die Angst vor dem Schmerz – eine alte Freundin sagt “Hallo”

Viele Frauen plagt die Angst vor der Geburt. Der Schmerz nimmt viel Platz in ihren Gedanken an die Geburt ein. Gerade, wenn man schon eine sehr schmerzvolle Geburt erlebt hat, ist es schwer sich vorzustellen, dass Geburt auch anders sein kann. Es ist wichtig einen guten Umgang mit diesen Ängsten zu finden und diese bei Bedarf aufzuarbeiten.

„Guter Hoffnung sein“ – geht das überhaupt noch?

Die Schwangerschaft ist wirklich eine Zeit in der man guter Hoffnung sein sollte. Und doch erlebt es so ziemlich jede Schwangere, wie tief der Fall von Wolke 7 sein kann, wenn dann der erste oder nächste Standard-Arztbesuch dran ist. Denn dann geht es los, die Überwachung des Lebens, was da im Verborgenen in uns wächst. Die Vorgaben, wie es zu sein hat, was es tun oder zu lassen hat. Die Angst wird geschürt und Schluß ist mit naiver Vorfreude!

Das Geburtstrauma: „Es war eine schwere Geburt“ – und jetzt?

Nicht immer erleben Frauen aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Traumgeburt. Oft wird angenommen, dass nur ein Not-Kaiserschnitt als belastend oder gar traumatisch erlebt werden kann. Dabei wird völlig das individuelle Erleben unterschätzt. Denn bei einem Trauma oder überhaupt wie eine Geburt erlebt wird geht es niemals darum, wie es für Außenstehende gewirkt hat. Es zählt einzig und allein wie Mutter und Kind die Geburt erlebt haben. So kann auch für manche Frauen, eine für die Geburtshelfer völlig “normal” verlaufende Geburt als belastend oder negativ erlebt werden. Es soll nun das Trauma, seine Auswirkung und Bewältigungsmöglichkeiten beleuchtet werden.

Mit dem Lebensrucksack durch die Schwangerschaft

Pregnant woman nordic walking with trekking sticks on hill with beautiful autumn mountain view

Unser Lebensrucksack. Darin befindet sich alles, was uns bis dahin geprägt hat: gute, wie auch schlechte Erfahrungen, die wir gemacht haben. Das beginnt schon ganz am Anfang unseres Lebens, als wir selbst das Baby im Mutterleib waren. All diese Erfahrungen machen unseren Rucksack schwer oder leicht. In Hinblick auf die Zeit der Schwangerschaft und ganz besonders für die Geburt ist es wichtig, dass auszusortieren, was evtl. hinderlich und belastend sein kann.